Mikronährstoffe bei Wechseljahre

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Mikronährstofftherapie

Auf der Suche nach einer geeigneten Möglichkeit, die Wechseljahres-Symptome weitgehend einzuschränken, stößt man immer wieder auf die Hormontherapie. Bei dieser Methode soll der Hormonhaushalt ins Gleichgewicht gebracht werden. Nutzen und Schaden dieser Therapie werden jedoch heftig diskutiert. Viele Frauen greifen deshalb zunächst lieber auf eine natürliche und hormonfreie Alternative zurück, um die Beschwerden zu behandeln.

Bei der sogenannten Mikronährstofftherapie handelt es sich um eine solche Alternative. Unter Mikronährstoffen versteht man alle Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe aus unseren Lebensmitteln. Neben der allgemeinen Unterstützung des Immunsystems, des Stoffwechsels und der Zellfunktionen tragen sie auch dazu bei, Beschwerden während der Menopause zu lindern.

Studien über die geringere Häufigkeit und Ausprägung von Wechseljahresbeschwerden bei Asiatinnen ergaben, dass der Unterschied vermutlich an der Art der Ernährung liegt, da ausgewanderte asiatische Frauen, die die westliche Ernährungsweise übernommen hatten, in gleicher Weise an Wechseljahresbeschwerden litten wie westeuropäische Frauen. Man geht bisher davon aus, dass die in Soja, Tofu, grünem Tee oder Gojibeeren enthaltenen Phytoöstrogene hierbei eine Rolle spielen. Asiatinnen nehmen davon durch ihre landestypische Ernährung etwa 50 mg täglich zu sich, Westeuropäerinnen oft nur 5 mg täglich. Daran ist erkennbar, welchen Einfluss die Mikronährstoffe unserer Lebensmittel auf unser Wohlbefinden haben können.

Besonders effektiv bei Hitzewallungen, Erschöpfung und Depressionen haben sich Vitamin E1und Omega-3-Fettsäuren2 erwiesen. Zusammen mit einer Vielzahl an sekundären Pflanzenstoffen können sie auch Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen lindern. Auch ganz bestimmte sekundäre Pflanzstoffe, die sogenannten Isoflavone, lindern Hitzewallungen, bringen in Kombination mit Vitaminen die Blutfette ins Gleichgewicht und schützen das Herz3. Daneben senken Antioxidantien (z.B. Vitamin C oder Carotinoide)4 und sekundäre Pflanzenstoffe5 auch das Brustkrebsrisiko in der Postmenopause.

Sekundäre Pflanzenstoffe haben auch in Bezug auf Osteoporose eine bedeutende Wirkung, denn sie schützen vor dem Verlust von Knochenmasse6. Osteoporose lässt sich jedoch nicht nur durch sekundäre Pflanzenstoffe vorbeugen, der komplizierte Knochenstoffwechsel ist ebenso abhängig von den Vitaminen C, B3, B6, B12 und Folsäure, Vitamin D und K, sowie von den Mineralien Magnesium, Kalzium und den Spurenelementen Zink, Bor, Kupfer und Mangan.

Mehrere Studien haben zudem gezeigt, dass Magnesium und Vitamin B6 bei hormonbedingten Stimmungsschwankungen und Angstzuständen hilfreich sind7.
Auch wenn Sie bereits östrogenhaltige Medikamente zur Behandlung der Wechseljahres-Symptome einnehmen, sollten Sie in jedem Fall auf ein zusätzliches, natürliches Mikronährstoff-Präparat zurückgreifen. Die parallele Einnahme kompensiert die durch die Hormonpräparate verursachten Mikronährstoffdefizite und reduziert damit auch unerwünschte Nebenwirkungen.

Es gibt also zahlreiche gute Gründe für Frauen in den Wechseljahren zusätzliche Mikronährstoffe einzunehmen. In der modernen Mikronährstoffmedizin setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass es durchaus sinnvoll ist, ein komplexes, natürliches Mikronährstoffprodukt zu empfehlen, das alle oben erwähnten Vorteile vereint. Eine derartige Ergänzung ist nicht nur angenehmer einzunehmen, sie wirkt durch die Synergieeffekte der natürlichen Wirkstoffe auch deutlich besser.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

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Empfehlungen bei Wechseljahre

Psyche

  • Sie sind nicht allein – rund 80 Prozent der Frauen im mittleren Alter leiden unter Wechseljahrbeschwerden. Tauschen Sie sich mit Freundinnen aus – reden hilft!
  • Akzeptieren Sie Ihre Situation und wehren Sie sich nicht dagegen. Auch die Wechseljahre haben irgendwann ein Ende.
  • Entspannen Sie ausgiebig. Ihr Stoffwechsel kann sich dabei regulieren. Dadurch reduzieren sich sowohl die Hitzewallungen als auch Stress und Nervosität.

Lebensstil

  • Verzichten Sie auf das Rauchen: Nikotinkonsum fördert die Hitzewallungen in den Wechseljahren und erhöht das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen zusätzlich.
  • Vermeiden Sie Übergewicht: Zusätzliche Kilos verstärken die Hitzewallungen und erhöhen außerdem das Bluthochdruckrisiko, Diabetes und Arteriosklerose.
  • Treiben Sie regelmäßig Sport: Bewegung in der freien Natur stärkt nicht nur Körper und Geist, sondern reduziert auch Stressgefühle und verbessert das psychische Befinden.

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