Mikronährstoffe bei Rosacea

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Die Behandlung einer Rosacea sollte viele Ebenen des Körpers beinhalten. Aufgrund der bisher bekannten Ursachen spielen die Mikronährstoffe bei Rosacea eine wichtige Rolle. In diesem Artikel wollen wir uns tiefer mit diesem Thema beschäftigen und Ihnen hilfreiche Tipps zur Selbsthilfe geben.

Mikronährstofftherapie

Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe etc.) spielen bei der Behandlung von Rosacea eine immer größere Rolle. Sie steuern die Produktion und Ausschüttung der Nerven-Botenstoffe, regeln die Energieproduktion in den Zellen, sind wichtig für das Immunsystem und helfen bei der Entgiftung. Es ist nicht verwunderlich, dass es heute zahlreiche Studien gibt, die eine Verbesserung der Symptomatik nach der Gabe von Mikronährstoffen gezeigt haben.

Ganz allgemein sind Mischungen von natürlichen Antioxidantien, die Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe aus Lebensmitteln enthalten, für das reibungslose Funktionieren des Immunsystems wichtig. Hier scheint ein wichtiger Ansatzpunkt bei der Entstehung und Behandlung der Rosacea zu liegen. Zu wenig Antioxidantien schwächen auch das Immunsystem der Haut und die Bildung von gesunden Hautzellen ist behindert. Bekannt ist das von den Vitamine A, C und E.

Zink ist ebenfalls ein wichtiger Mikronährstoff, der sowohl Haut als Immunsystem beeinflusst. Zugleich ist Zink für die Entgiftung unerlässlich.

Viele weitere Mikronährstoffe haben im Kampf gegen Rosacea ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt. So trägt auch der weitverbreitete Vitamin-D-Mangel in Deutschland zu dieser Erkrankung bei. Ein Mangel an Vitamin D schwächt das Immunsystem und fördert Entzündungen. Studien zufolge wirkt die Einnahme von Vitamin D auch direkt gegen die bei Rosacea in Verdacht stehenden Bakterien.

Ein gutes, natürliches Mikronährstoffprodukt enthält aber nicht nur Vitamine und Mineralien, auch Omega-3-Fettsäuren und vor allem sekundäre Pflanzenstoffe sollten enthalten sein. Omega-3-Fettsäuren wirken allgemein entzündungshemmend. Zudem zeigen Studien, dass sie ein Übergreifen der Rosacea auf die Augen verhindern können.

Sekundäre Pflanzenstoffe wiederum verstärken nicht nur die Effekte der klassischen Mikronährstoffe, sie wirken für sich schon entzündungshemmend, bakterientötend und stärken das Immunsystem.

Allein an diesen wenigen Beispielen erkennen Sie leicht, wie wichtig ein ausgeglichener Haushalt aller Mikronährstoffe für die allgemeine Gesundheit und speziell für die Gesundheit der Haut ist. In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man deshalb heute als Basisunterstützung bei Rosacea eine moderat dosierte, natürliche Mikronährstoffmischung.

Verwenden Sie keine hochdosierten Einzelstoffe. Diese können offenbar eine Rosacea verschlechtern. Studien zeigen, dass vor allem für natürliche Mikronährstoffmischungen ein positiver Effekt bei Rosacea zu erwarten ist.
Eine natürliche Mikronährstoffmischung erlaubt es, alle oben genannten Vorteile zu vereinen, alle Zellen werden optimal versorgt und Körper und Geist können wieder besser regulieren. Verwenden sie also zunächst zur Mikronährstoffergänzung einen natürlichen Mikronährstoffkomplex. Dadurch erhalten sie zusätzlich eine deutliche Verstärkung der Wirkung, da es nur bei den Kombinationen der Natur zu sehr starken Synergieeffekten kommt.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

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Veränderungen im Lebensstil

Stress ist ein wichtiger Faktor, der eine Rosacea verschlechtert. Deshalb wird von vielen Experten zu aktiver Stressbewältigung geraten. Das beginnt mit einer Analyse der Stress-auslösenden Ursachen. Oft hilft regelmäßige Bewegung an der frischen Luft um Stress abzubauen. Auch der bewusste Einbau von Pausen in den Tagesablauf kann beim Stressabbau helfen.

Zusätzlich können Sie eines der vielen Entspannungsverfahren erlernen. Schauen Sie, was zu Ihnen passt und was Ihnen Spaß macht.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei Rosacea ist die Hautpflege und die Verwendung der richtigen Kosmetik. Alle künstlichen Stoffe in Kosmetika und vor allem Erdölprodukte sollten gemieden werden. Erdölhaltige Produkte legen sich wie eine Plastiktüte über die Haut und verhindern unter anderem das normale Atmen der Haut.

Hinter diesen Begriffen kann sich Erdöl verstecken – sehen Sie auf Ihrer Cremedose nach: Paraffin Wax, Paraffin Oil, Mineral Oil, Petrolatum, Ceresin oder Paraffinum Liquidum.

Bewährt hat sich dagegen die Anwendung von Heilerde bei Rosacea. Innerliche und äußerliche Anwendungen können hilfreich sein.

Empfehlungen bei Rosacea

Mikronährstofftherapie

  • Nehmen Sie täglich einen natürliches Mikronährstoffkonzentrat das auch Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe enthält.
  • Tipp: Mikronährstoffpräparate in Saftform kann der Körper deutlich besser und physiologischer verwerten als Pillen oder Pulver.

Bewegung und Entspannung

  • Sorgen Sie für regelmäßigen körperlichen Ausgleich, um Stress abzubauen. Gehen Sie jeden Tag vor die Tür und bewegen Sie sich möglichst viel an der frischen Luft.
  • Erlernen Sie ein entsprechendes Entspannungsverfahren und wenden Sie es regelmäßig an.
  • Sorgen Sie für genügend Schlaf um Erholung und Regeneration zu fördern.

Essen und Trinken

  • Trinken Sie genügend kohlensäurefreies Wasser, mindestens zwei Liter am Tag. Wasser ist wichtig für die Funktion von Haut und Immunsystem und ebenso für die Entgiftung.
  • Essen Sie möglichst gesund (viel Gemüse, Obst, oft Fisch etc.) und vor allem abwechslungsreich.
  • Verwenden Sie am besten täglich hochwertige, kaltgepresste Pflanzenöle und frische Kräuter.

 

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