Mikronährstoffe bei Psoriasis / Schuppenflechte

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Wie Sie in unserem Artikel Psoriasis – Ursachen, Symptome und Therapie bereits lesen konnten, spielen Mikronährstoffe eine wichtige Rolle bei Psoriasis. In diesem Artikel wollen wir uns tiefer mit diesem Thema beschäftigen und Ihnen hilfreiche Tipps zur Selbsthilfe geben.

Mikronährstofftherapie

Zusätzliche Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente & sekundäre Pflanzenstoffe) sind fester Bestandteil bei der Behandlung von Psoriasis. So wird Vitamin A schon lange bei der Therapie von Schuppenflechten erfolgreich eingesetzt. Die gleichzeitige Gabe von natürlichen Carotinoiden und Vitamin D verbessert zusätzlich die Wirkung von Vitamin A und senkt die benötige Dosis. Tatsächlich könnte Vitamin D der Schlüssel bei der Behandlung der Psoriasis sein. Es hat großen Einfluss auf das Immunsystem, kann Autoimmunkrankheiten positiv beeinträchtigen und wirkt entzündungshemmend.

Daneben ergaben Forschungen, dass sehr viele Deutsche zu niedrige Selen-Spiegel aufweisen. Studien zur Psoriasis zeigen: Je niedriger der Selen-Spiegel bei den Patienten ist, desto stärker ist die Ausprägung der Erkrankung. Das Gleiche konnte auch für Vitamin C nachgewiesen werden.

Eine hohe Aufnahme von Vitamin C hat einen sehr positiven Effekt auf die Knochenstruktur, Carotinoide (speziell Lutein und Zeaxanthin) verringern das Risiko für Knorpelschäden immerhin um 29 Prozent. Die Mediziner schließen aus diesen Ergebnissen, dass die Einflüsse von Mikronährstoffen auf die Gesundheit von Knochen, Knorpel und das allgemeine Entzündungsgeschehen weitaus komplexer sind, als bisher vermutet.

Neben den Vitaminen und Spurenelementen spielen auch sekundäre Pflanzenstoffe und Omega-3-Fettsäuren eine bedeutende Rolle. Omega-3-Fettsäuren konnten in zahlreichen Studien zur Schuppenflechte überzeugen. Sie verbessern den Cholesterinspiegel im Blut und schützen so die gefährdeten Blutgefäße5. Sie wirken entzündungshemmend und beeinflussen auch die gefürchtete Psoriasis-Arthritis positiv.

Sekundäre Pflanzenstoffe wie Lycopin (aus Tomaten) und Lutein (aus Karotten) schützen nicht nur die ebenfalls oft mitbetroffenen Augen und Blutgefäße. In einer neuen Studie konnte auch gezeigt werden, dass sie eine wichtige Funktion beim Schutz des Gelenkknorpels einnehmen.

Bei der Behandlung von Psoriasis haben sich natürliche Mikronährstoffkombinationen deutlich besser bewährt als einzelne und synthetische Mikronährstoffe. So hat eine amerikanische Studie gezeigt, dass Vitamine aus Obst oder Gemüse zusammen mit den in ihnen enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen mehr als 200-mal stärker vor freien Radikalen (bei Psoriasis entstehen diese vermehrt) schützen als einzelne Vitamine.

In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man deshalb heute als Basisunterstützung bei Neurodermitis und auch Psoriasis eine moderat dosierte, natürliche Mikronährstoffmischung mit Vitaminen, Spurenelementen, pflanzlichen Ölen und sekundären Pflanzenstoffen. Die oben erwähnten Studien zeigen, dass vor allem für natürliche Mikronährstoffmischungen ein positiver Effekt bei der Linderung der Symptome und

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

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Veränderungen im Lebensstil

Neben der Ernährung und der Versorgung mit Mikronährstoffen kommt auch dem allgemeinen Lebensstil eine Bedeutung im Kampf gegen die Schuppenflechte zu. Regelmäßiger Sport ist eine Wohltat für Körper und Seele – das gilt auch für Patienten mit Psoriasis! Sport kann zum Stressabbau beitragen und stärkt so auch im Umgang mit der Erkrankung. Stress hingegen wirkt sich negativ auf die Schuppenflechte aus und kann sogar einen neuen Schub auslösen.

Dabei sollten Ausdauersportarten wie Walken, Joggen, Radfahren oder Schwimmen im Vordergrund stehen. Aber Achtung: diese guten Effekte erreichen Sie nur bei ausreichender Mikronährstoffzufuhr, da mehr Bewegung auch einen höheren Mikronährstoffbedarf nach sich zieht.

Auch Strategien zur Stressbewältigung sind wichtig, da Stress eine Psoriasis deutlich verschlechtern kann. (8) Dazu gehören die Entspannungsverfahren des Autogenen Trainings und vor allem die progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Je nach Geschmack können auch Feldenkrais, Yoga, Tai Chi oder Chi Gong Alternativen darstellen.

Empfehlungen bei Psoriasis

Bewegung und Entspannung

  • Treiben Sie Sport! Am besten 3-mal die Woche für mindestens 45 Minuten. Besonders schonende Ausdauersportarten eignen sich sehr gut.
  • Erlernen und praktizieren Sie Entspannungsübungen wie Autogenes Training, die Muskelentspannung nach Jacobson oder das fernöstliche Yoga.

Essen und Trinken

  • Verzichten Sie auf den Gluten, um Ihr Hautbild zu verbessern.
  • Allgemein sollten Sie den Verzehr von Kohlenhydraten verringern, da diese Entzündungen fördern können.
  • Obst und Gemüse sollte ein Hauptbestandteil Ihrer Nahrung sein.
  • Zwei Mal in der Woche sollte Fisch, wegen den wichtigen Omega-3-Fettsäuren auf dem Speiseplan stehen.

Weitere Informationen finden Sie online unter:

Alltagshelfer bei Psoriasis: Unsere Empfehlungen
Psoriasis – Ursachen, Symptome und ganzheitliche Therapie

Weitergehende Informationen und Bücher zum Thema

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