Mikronährstoffe für das Immunsystem

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Mikronährstofftherapie

Mikronährstoffe spielen bei praktisch allen Stoffwechselreaktionen eine große Rolle. Gerade das Immunsystem ist entscheidend auf eine gute Versorgung des Körpers mit allen Mikronährstoffen angewiesen.

Am bekanntesten und am besten untersucht ist die Wirkung von Vitamin C. Vitamin C ist an sehr vielen wichtigen Reaktionen des Abwehrsystems beteiligt. So konnte man beispielsweise in einer britischen Studie nachweisen, dass zu Beginn einer Erkältung der Vitamin-C-Gehalt im Körper dramatisch abfällt. Mehr als die Hälfte des Vitamin C unseres Körpers wird in den ersten Tagen einer Erkältung für Abwehrreaktionen verbraucht.

Diese Studie zeigt auf der einen Seite, wie wichtig eine gute Vitamin-C-Versorgung für das Immunsystem ist, sie weist auf der anderen Seite aber auch darauf hin, dass unser Immunsystem im Kampf gegen Erkältungen noch zahlreiche andere Mikronährstoffe benötigt (u.a. Vitamin A, B-Vitamine und Folsäure, Vitamin D und E, Zink, Selen, Eisen und Omega-3-Fettsäuren). Die Autoren weisen ausdrücklich darauf hin, dass es zu ernsthaften Problemen mit dem Immunsystem kommen kann, wenn einer oder gar mehrere dieser Nährstoffe fehlen. Sie erklären auch, dass es durchaus Sinn macht, eine komplexe Mikronährstoffergänzung zur Verbesserung des Immunsystems zu sich zu nehmen. Zusätzliche Vitalstoffe wirken auch bei Autoimmunerkrankungen positiv. Sie modulieren das Immunsystem immer in Richtung Gesundheit.

Das ist auch die Erklärung dafür, warum die alleinige Einnahme von Vitamin C in praktisch allen Studien zu keinem Effekt bei Erkältungen geführt hat. Vitamin C ist zwar wichtig, kann aber alleine nichts bewirken. Es ist immer die Unterstützung aller anderen Mikronährstoffe nötig. Ganz wichtig ist dabei auch die Unterstützung durch die sekundären Pflanzenstoffe, wie sie nur in natürlichen Mikronährstoffprodukten vorkommen. So hat eine Studie aus Amerika gezeigt, dass Mikronährstoffe aus Obst oder Gemüse zusammen mit den sekundären Pflanzenstoffen mehr als 200-mal stärker schützen als einzelne Vitamine. Zudem wirken diese Vitalstoffe und sekundären Pflanzenstoffe antiallergisch. Sie verhindern die Ausschüttung von Histamin und beschleunigen den Abbau dieses allergieauslösenden Botenstoffes.

Und dann zeigen auch die Studien, dass Mikronährstoffe allen Unkenrufen zum Trotz tatsächlich vorbeugend gegen Erkältungen wirken. So konnte in einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie in Amerika bei 130 Erwachsenen ein deutlicher Rückgang der Erkältungen festgestellt werden, wenn diese eine komplexe Mikronährstoffergänzung erhielten.

Da inzwischen für zahlreiche Mikronährstoffe, darunter ganz speziell für verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe antibakterielle und antivirale Eigenschaften schon in geringen Mengen nachgewiesen wurden, verwundert es auch nicht, dass die zusätzliche Einnahme von natürlichen Mikronährstoffen auch zu einer kürzeren Krankheitsdauer bei Erkältungen beiträgt, das Immunsystem ist schließlich regenerativer und arbeitet schneller und effektiver.

In zahlreichen Studien mit älteren Menschen hat sich ein deutlicher immunstärkender Effekt einer zusätzlichen Mikronährstoffeinnahme nochmals gezeigt. So erbrachte die oben erwähnte Studie mit 66 Teilnehmern, die alle über 65 Jahre alt waren, dass die Gruppe mit einer komplexen Mikronährstoffergänzung ein besseres Immunsystem und weniger Erkältungen hatte.
Die positiven Ergebnisse durch die Einnahme von zusätzlichen natürlichen Mikronährstoffen sind mittlerweile so beeindruckend, dass gerade Senioren die regelmäßige Einnahme eines solchen Präparates empfohlen wird. So hatten in dieser vom US-Landwirtschaftsministerium durchgeführten Untersuchung mehr als die Hälfte der über 4300 Teilnehmer nicht die empfohlenen Mikronährstoff-Mengen im Blut. Erst durch die zusätzliche Einnahme konnten die Grenzwerte erreicht werden.

Das Problem der Unterversorgung mit wichtigen Mikronährstoffen betrifft aber nicht nur ältere Menschen. In einer im Mai 2011 durchgeführten Untersuchung bei 100 zufällig ausgewählten Patienten einer österreichischen Hausarztpraxis waren 9 von 10 Teilnehmern bei einzelnen Mikronährstoffen nicht ausreichend versorgt. Die Teilnehmer waren zwischen 14 und 77 Jahren alt, das Durchschnittsalter betrug 42,9 Jahre.

Auch wurde beispielsweise für Vitamin D in Mitteleuropa ein weitverbreiteter Mangel nachgewiesen. Die Grafik zeigt den Vitamin-D-Spiegel der Bevölkerung einer Kleinstadt in Süddeutschland im Verlauf des Jahres. Der Vitamin-D-Verlauf legt einen Zusammenhang mit der saisonalen Häufung von Erkältungen im Winter nahe. Normale Werte von Vitamin D (25OH-D) liegen etwa bei 32 ng/ml!

Ein weiterer wichtiger Aktivator des Immunsystems ist das Spurenelement Zink. Ein lange währender Disput über die Wirkung von Zink hat 2011 ein Ende gefunden, als Wissenschaftler systematisch alle Studien zum Zink verglichen und feststellten, dass die zusätzliche Einnahme von Zink die Symptome einer Erkältung abschwächt und die Erkältung auch verkürzt. Zusätzlich fanden sie heraus, dass die prophylaktische Gabe von Zink über mindestens 5 Monate die Häufigkeit von Erkältungen, die Zahl der Fehltage in der Schule und die Anwendung von Antibiotika reduzierte.

Ein gutes, natürliches Mikronährstoffprodukt enthält aber nicht nur Vitamine und Mineralien, auch Omega-3-Fettsäuren und unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe sollten enthalten sein. Für beide gibt es eine Reihe von Studien, die ihre Wirkung bei Erkältungen bestätigen.

Omega-3-Fettsäuren sind wichtige Gegenspieler zu den heute in der Ernährung dominierenden tierischen Fetten. Während die in den tierischen Fetten überwiegenden gesättigten Fette die Bildung von Entzündungbotenstoffen stimulieren, hemmen Omega-3-Fettsäuren diesen Stoffwechselprozess und helfen das Immunsystem zu entlasten. Bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem wird oft ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren gemessen. Übrigens zeigen neue Studien, dass emulgierte Omega-3-Fettsäuren in einem komplexen Mikronährstoffprodukt in Saftform besser aufgenommen werden als die häufig verwendeten Omega-3-Kapseln (Fischöl-Kapseln).

Sekundäre Pflanzenstoffe haben ähnliche Effekte. Sie unterstützen das Immunsystem, indem sie es von Entzündungen entlasten und wirken gleichzeitig direkt gegen den Erkältungserreger. Sie hemmen beispielsweise die Ausbreitung und die Vermehrung von Erkältungs-Viren. Ein virustötender Effekt konnte aktuell beispielsweise bei Inhaltsstoffen von Beeren und des grünen Tees nachgewiesen werden.

Die aktuellen, bereits erwähnten Studien zeigen, dass vor allem für Mikronährstoffmischungen ein positiver Effekt bei der Vorbeugung und der Behandlung von Erkältungen zu erwarten ist. Eine natürliche Mikronährstoffmischung erlaubt es, alle Vorteile zu vereinen. Der entscheidende Vorteil von natürlichen Mikronährstoffen dürfte aber sein, dass sowohl die erste Welle des Abwehrsystems (zelluläre Abwehr) als auch die zweite Welle (Antikörperbildung) angeregt werden.(4) Bei allen weiteren, noch zu besprechenden abwehrstärkenden Maßnahmen wird nur die erste Welle trainiert und angeregt.

Nehmen sie also zunächst einen natürlichen Mikronährstoffkomplex. Dadurch erhalten sie auf jeden Fall eine deutliche Verstärkung der Wirkung, da es nur bei den Kombinationen der Natur zu wirkungsvollen Synergieeffekten kommt. Nach den aktuellen Studien ist eine langfristige Einnahme von mindestens 6 Monaten wichtig, um eine zuverlässige Verbesserung zu erreichen.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

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Ernährungstipps

Damit das biochemische System Mensch möglichst reibungsfrei arbeiten kann, braucht es alles: Alle essenziellen Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe, Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate. Fehlen nur kleine Bausteine, so bedeutet dies, dass bestimmte Funktionen nicht mehr einwandfrei abgerufen werden können. Dafür ist eine vollwertige, ausgewogene Ernährungsweise von entscheidender Bedeutung. Eine Mangelernährung, wie sie in Entwicklungsländern häufig ist oder wie sie in Industrieländern bei einseitiger Ernährung immer häufiger vorkommt, kann zu immunologischen Störungen führen.

Fast schon allgegenwärtig ist in den Industrieländern dagegen die Überernährung. Dabei führt eine überhöhte Zufuhr an „leeren“ Kalorien in Form von zucker- und weißmehlhaltigen Lebensmitteln sowie versteckten Fetten zu einer geringen Zufuhr an wichtigen immunrelevanten Mikronährstoffen (z.B. Zink, Selen usw.) und Ballastoffen und somit zu einer gestörten Immunantwort. Der Verzehr von 100g Zucker kann beispielsweise die Fähigkeit der weißen Blutkörperchen, Bakterien und Viren anzugreifen, um bis zu fünf Stunden lang beeinträchtigen!

Des Weiteren gelten in der Vorbeugung natürlich die üblichen Regeln der gesunden Ernährung. Sie sollten insgesamt etwas weniger Kohlenhydrate essen, also weniger weißes Brot, weniger Nudeln und Reis, dafür etwas mehr Gemüse und Obst. Zu viele dieser getreidehaltigen Sattmacher fördern Entzündungen und stören das Gleichgewicht im Darm. Damit wird Ihr Organismus anfälliger für Erkältungen. Zu viele tierische Lebensmittel – vor allem Fleisch von Tieren aus konventioneller Masttierhaltung – fördern Entzündungen im ganzen Körper und stören ebenfalls die Darmflora. Man konnte nachweisen, dass Produkte von Tieren aus artgerechter Haltung hier sogar gesunde Effekte aufweisen.

Essen Sie mindestens 2-mal in der Woche frischen Fisch und verwenden Sie möglichst oft pflanzliche Öle in der „kalten“ Küche. Der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren wirkt stark entzündungshemmend und ist wichtig für ein ausbalanciertes Immunsystem.

So sollte Ihr Teller in Zukunft aussehen:
Ein Viertel der Portion mageres Fleisch oder Fisch, ein weiteres Viertel Beilagen wie Nudeln, Reis oder Kartoffeln und der Rest sollte Gemüse oder Salat sein. Mit dieser mikronährstoffreichen Telleraufteilungen geben sie Ihrem Organismus die benötigte Energie, aber auch die nötigen Nährstoffe und überversorgen sich nicht mit ungesunden Fetten und Kohlenhydraten. Achten Sie also, nach Möglichkeit, bei jeder Mahlzeit darauf nicht nur Beilagen und Fleisch/Fisch zu sich zu nehmen sondern variieren Sie vor allem mit verschiedenen Gemüse- und Obstkombinationen.

Verwenden Sie möglichst oft frische Kräuter bei der Zubereitung von Speisen. Ihr hoher Gehalt an Spurenelementen ist wichtig für das Immunsystem und die Kräuter helfen auch bei der Entsäuerung des Gewebes.

Empfehlungen für das Immunsystem

Mikronährstofftherapie

  • Nehmen Sie täglich einen natürliches Mikronährstoffkonzentrat das auch Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe enthält.
  • Tipp: Mikronährstoffpräparate in Saftform kann der Körper deutlich besser und physiologischer verwerten als Pillen oder Pulver.

Bewegung und Entspannung

  • Regelmäßiger Sport kann helfen, Stress abzubauen und das Immunsystem zu stabilisieren.
  • Erlernen Sie ein altersentsprechendes Entspannungsverfahren und führen Sie es regelmäßig durch.
  • Gehen Sie rechtzeitig ins Bett und schlafen Sie genügend um Erholung und Gesundheit zu fördern.

Essen und Trinken

  • Trinken Sie genügend Wasser. Mindestens 2 Liter am Tag sollten es sein. Wasser ist wichtig für die Funktion der Immunzellen.
  • Essen Sie gesund, leicht und abwechslungsreich.
  • Wenn Sie keinen Appetit haben, legen Sie einen Fastentag ein.

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