Mikronährstoffe bei Heuschnupfen

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Mikronährstofftherapie

Mikronährstoffe spielen bei praktisch allen Stoffwechselreaktionen eine große Rolle. Sie steuern die Produktion und Ausschüttung der Hormone und Botenstoffe und sind auch an deren Abbau beteiligt.

Am bekanntesten und am besten untersucht ist die Wirkung von Vitamin C als ein natürliches Antihistaminikum, es beschleunigt den Histaminabbau. So konnte beispielsweise in einer placebokontrollierten Studie gezeigt werden, dass zusätzliches Vitamin C beispielsweise die Durchgängigkeit der Bronchien schnell verbessert, die Wirkung von Vitamin C war im Gegensatz zum Placebo schon nach einer Stunde messbar.

Zahlreiche weitere Mikronährstoffe haben ebenfalls Antihistamin-Wirkungen und beugen so Heuschnupfen vor. So verlangsamen Vitamin B3, Kalzium und Zink die Ausschüttung von Histamin im Körper, weil sie die Zellwände der Histamin-produzierenden Zellen stabilisieren.

Auch Vitamin D, für das in Mitteleuropa ein weitverbreiteter Mangel nachgewiesen ist, scheint für die Behandlung von schwerem Heuschnupfen wichtig zu sein. So wurde in einer Studie mit über 600 Kindern gezeigt, dass (häufig vorkommende) niedrige Vitamin-D-Spiegel signifikant mit erhöhten Markern für Allergien und der Schwere von Asthma zusammenhängen.

Ein gutes, natürliches Mikronährstoffprodukt enthält aber nicht nur Vitamine und Mineralien, auch Omega-3-Fettsäuren und unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe sollten enthalten sein. Für beide gibt es eine Reihe von Studien, die die Wirkung zur Reduktion des Histaminspiegels bestätigen.

Omega-3-Fettsäuren sind wichtige Gegenspieler zu den heute in der Ernährung dominierenden tierischen Fetten. Während die in den tierischen Fetten überwiegenden gesättigten Fette die Bildung von Entzündungbotenstoffen stimulieren, hemmen Omega-3-Fettsäuren diesen Stoffwechselprozess und helfen so den Histaminspiegel im Körper zu reduzieren. Übrigens zeigen neue Studien, dass emulgierte Omega-3-Fettsäuren in einem komplexen Mikronährstoffprodukt in Saftform besser aufgenommen werden als die üblichen Omega-3-Kapseln.

Sekundäre Pflanzenstoffe haben ähnliche Effekte. So stabilisiert Quercitin ebenfalls die Mastzellen und senkt so die Konzentrationen von Histamin. Dadurch wird das Auftreten des Heuschnupfens zumindest hinausgezögert.

Eine wichtige Option im Kampf gegen den Heuschnupfen ist die Förderung der Darmgesundheit. Wie oben erwähnt, scheint sich eine Allergie aus der Untätigkeit der in überwiegend in der Darmwand sitzenden Mastzellen mit IgE-Antikörpern zu entwickeln. Das Konzept der positiven Beeinflussung der Darmflora durch bestimmte Bakterienkulturen wie beispielsweise milchsauer vergorene Lebensmittel wurde bereits Anfang des letzten Jahrhunderts wissenschaftlich untersucht.

Aktuelle Studien weisen auf einen Effekt zumindest bei Kindern hin. So konnten in einer placebokontrollierten Studie mit mehr als 100 Kindern die allergiespezifischen Symptome, die auf eine Optimierung der Darmgesundheit schließen lassen (z.B. IgA) verbessert werden.

In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man heute als Basisunterstützung bei Heuschnupfen eine moderat dosierte, natürliche Mikronährstoffmischung. Die aktuellen, oben erwähnten Studien zeigen, dass vor allem für Mikronährstoffmischungen ein positiver Effekt bei den Symptomen des Heuschnupfens zu erwarten ist. Eine natürliche Mikronährstoffmischung erlaubt es, alle oben genannten Vorteile zu vereinen, alle Zellen werden optimal versorgt und Körper und Geist werden wieder schnell fit und leistungsfähig.

Nehmen Sie also zunächst einen natürlichen Mikronährstoffkomplex. Dadurch erhalten Sie auf jeden Fall eine deutliche Verstärkung der Wirkung, da es nur bei den Kombinationen der Natur zu sehr starken Synergieeffekten kommt.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

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Veränderungen im Lebensstil

Oben haben wir schon gezeigt, wie wichtig Ernährung und Mikronährstoffe bei Heuschnupfen sind. Doch auch das Verhalten vor und während der Heuschnupfenzeit kann erheblichen Einfluss auf die Symptomatik haben.

Meiden Sie die Pollen soweit es Ihnen möglich ist. Legen Sie Ihren Urlaub in Ihre Hauptallergiezeit. Am Meer und in den Bergen über 1200 Metern Höhe ist Luft praktisch pollenfrei.
Klar ist auch, dass jemand, der auf Wiesengräser allergisch reagiert, in der entsprechenden Zeit besser auf Distanz zur Natur geht. Nachts sollten die Fenster geschlossen bleiben. Nur stoßweise lüften, bei Schauern besser danach, da die Luft dann sauberer ist. In der Stadt erreicht die Pollenkonzentration normalerweise abends ihren Höhepunkt. Für die Fenster gibt es Schutzgitter, fürs Auto Pollenfilter. Es empfiehlt sich, abends vor dem Zubettgehen die Pollen aus Haaren und Kleidern zu waschen, jedenfalls die Kleider nicht im Schlafzimmer herumliegen zu lassen.

Auch Schlaf ist ein wichtiger Baustein in der Therapie des Heuschnupfens. Im Schlaf sinkt der Histaminspiegel gegen null. Nach ein bis mehreren Stunden Schlaf ist man wieder fit.
In diesen Kontext gehört auch die Stressverarbeitung. Chronischer Stress ist wohl ebenfalls an der Entstehung von Allergien beteiligt. So zeigte eine ganz neue Studie, dass chronischer Stress die Funktion unserer Zellkraftwerke (Mitochondrien) beeinträchtigt und dadurch die Barrierefunktion der Darmzellen nicht aufrechterhalten werden kann. Dies führt zu einer vermehrten Belastung des Immunsystems und zu einer erhöhten Allergieneigung.

Rechtzeitiger Stressabbau ist gerade in der Heuschnupfensaison besonders wichtig. Weitere topaktuelle Studien empfehlen die regelmäßige Anwendung von erlernten Entspannungsverfahren (Autogenes Training, Muskelentspannung nach Jacobson, Yoga), um einer akute Verschlechterung einer Allergie vorzubeugen.

Empfehlungen bei Heuschnupfen

Mikronährstofftherapie

  • Nehmen Sie täglich einen natürliches Mikronährstoffkonzentrat das auch Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe enthält.
  • Tipp: Mikronährstoffpräparate in Saftform kann der Körper deutlich besser und physiologischer verwerten als Pillen oder Pulver.

Bewegung und Entspannung

  • Regelmäßiger Sport kann helfen, Stress abzubauen und das Immunsystem zu stabilisieren.
  • Erlernen Sie ein altersentsprechendes Entspannungsverfahren und führen Sie es regelmäßig durch.
  • Gehen Sie rechtzeitig ins Bett und schlafen Sie genügend um Erholung und Histaminabbau zu fördern.

Essen und Trinken

  • Trinken Sie genügend Wasser. Mindestens 2 Liter am Tag sollten es sein. Wasser ist wichtig für den Abbau von Histamin.
  • Essen Sie sich gesund, leicht und abwechslungsreich.
  • Meiden Sie Histamin-reiche Speisen und Getränke.
  • Essen Sie häufig Honig von heimischen Imkern. Bei vielen Menschen wirken die im Honig enthaltenen Pollen wie eine natürliche Hyposensibilisierung.

Lebenseinstellung

  • Gehen Sei den Pollen soweit es geht aus dem Weg (Pollenfilter im Auto, Haare waschen vor dem Zu-Bett-Gehen)
  • Planen Sie Ihren Urlaub in der Heuschnupfen-Hauptsaison.
  • Wenn Sie in die Natur gehen, dann ziehen Sie einen Laubwald vor. Er filtert die Pollen der Wiese.

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