Mikronährstoffe bei Herzrhythmusstörungen

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Mikronährstofftherapie

Häufig treten Herzrhythmusstörungen als Folge eines Energiemangels in den Herzmuskelzellen auf. Wichtig ist dabei die Funktion der Zellkraftwerke, der sogenannten Mitochondrien. Energie fast ausschließlich aus Fettsäuren und L-Carnitin dient als Transporter dieser Fettsäuren in den Zellen. Eine zusätzliche Einnahme von L-Carnitin ist also unbedingt nötig um die Herzmuskelzellen optimal mit Energie zu versorgen.

Auch die zusätzliche Einnahme der Mikronährstoffe Coenzym Q10 in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren wirkt sich, wie mehrere Studien beweisen, sehr positiv auf die Energieherstellung und damit die Funktionen des Herzes aus und verbessert die Lebensqualität durch weniger Herzrhythmusstörungen und mehr Energie.

Die oft als gefährlich beschriebenen freien Radikale (ROS) scheinen an der Regulierung des Zellstoffwechsels und dem Mineralien-Gleichgewicht in den Herzzellen positiv mitzuwirken. Kommt es allerdings durch eine Unterversorgung mit natürlichen Radikalfängern (Antioxidantien) zu einem Übergewicht der freien Radikale in den Zellen, so werden diese Funktionen inklusive der Mitochondrienfunktion empfindlich gestört. Deshalb ist die optimale Versorgung mit natürlichen Antioxidantien elementar wichtig.

Unterstützt werden diese Effekte noch von Magnesium, Eisen und den B-Vitaminen, da sie die Energieproduktion der Herzmuskulatur zusätzlich ankurbelnund Extrasystolen und andere Herzrhythmusstörungen reduzieren.

Auf der anderen Seite sollte man beachten, dass durch Mikronährstoff-Mangel das Risiko an Herzrhythmusstörungen zu erkranken massiv steigt. Studien belegen: Besonders eine Unterversorgung an Magnesium und Omega-3-Fettsäuren kann maßgeblich zu Herzrhythmusstörungen beitragen, Magnesium kann aber auch beider Regulierung des Kaliumhaushaltes in den Herzzellen gegen Rhythmusstörungen helfen.

Omega-3-Fettsäuren sind inzwischen als potente und absolut unschädliche Behandlungsoption gegen Herzrhythmusstörungen bekannt. Gerade die Rate bei tödlichen Arrhythmien und die Häufigkeit von plötzlichem Herztod lassen sich mit Omega-3-Fettsäuren senken.

Das sind also reichlich wissenschaftliche Argumente auf eine optimale Versorgung mit allen Mikronährstoffen zu achten. In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man heute zur Prävention und Therapie von Herzrhythmusstörungen eine natürliche Mikronährstoffmischung. Diese garantiert die optimale Versorgung der Zellkraftwerke und hält damit die Zellen fit und Körper und Geist leistungsfähig.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

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Veränderungen im Lebensstil

Wichtig sind – neben der ausreichenden Versorgung mit Mikronährstoffen – vor allem Strategien zur Stressbewältigung. Dazu gehören die Entspannungsverfahren des Autogenen Trainings und die progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Je nach Geschmack können auch Yoga, Feldenkrais, Tai Chi oder Chi Gong Alternativen darstellen. Es geht darum, seelischer und körperlicher Anspannung entgegenzuwirken und Stress aktiv abzubauen.

Zusätzlich sind weitere Maßnahmen sinnvoll, die das vegetative Nervensystem ausgleichen. Denn das vegetative Nervensystem ist der natürliche Regler unseres Herzrhythmus. Dazu gehören vor allem die Kneipp´schen Anwendungen und der wöchentliche Saunabesuch. Zu den einfachsten und beliebtesten Anwendungen aus dem Repertoire von Pfarrer Kneipp gehört das tägliche Trockenbürsten. Dabei einfach mit einem Luffa-Schwamm oder einer nicht zu harten Bürste den ganzen Körper (am besten morgens) von unten nach oben mit langsamen Kreisen massieren.

Empfehlungen bei Herzrhythmusstörungen

Mikronährstofftherapie

  • Nehmen Sie täglich einen natürliches Mikronährstoffkonzentrat das auch Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe enthält.
  • Tipp: Mikronährstoffpräparate in Saftform kann der Körper deutlich besser und physiologischer verwerten als Pillen oder Pulver.

Lebensweise

  • Rauchen Sie nicht und reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum. Interessant ist, dass schon ein Glas eines alkoholischen Getränkes den Magnesiumbedarf verdoppelt!
  • Versuchen Sie Ihren Stress auf ein Minimum zu reduzieren. Lernen Sie gelassener durchs Leben zu gehen und planen Sie bewusst Pausen ein.

Essen und Trinken

  • Essen Sie überwiegend basisch (viel Obst und Gemüse) und verwenden Sie pflanzliche Öle in der Küche. Auch frische (oder tiefgekühlte) Kräuter sind wegen der entsäuernden Wirkung und des hohen Gehaltes an Spurenelementen wichtig.
  • Für die Versorgung mit natürlichen Omega-3-Fettsäuren sollten Sie zweimal pro Woche Meeresfisch essen. Hier sollten Sie der Gesundheit und der Umwelt zuliebe auf Bio-Qualität achten.
  • Trinken Sie mindestens 2 Liter stilles Wasser am Tag.

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