Mikronährstoffe bei Fibromyalgie

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Wie Sie in unserem Artikel Fibromyalgie – Ursachen, Symptome und Therapie bereits lesen konnten, spielen Mikronährstoffe eine wichtige Rolle bei Fibromyalgie. In diesem Artikel wollen wir uns tiefer mit diesem Thema beschäftigen und Ihnen hilfreiche Tipps zur Selbsthilfe geben.

Mikronährstofftherapie

Die Einnahme zusätzlicher Mikronährstoffe ist schon aufgrund des deutlich erhöhten oxidativen Stresses bei Fibromyalgie-Betroffenen dringend anzuraten. Dabei haben sich natürliche Mikronährstoffkombinationen deutlich besser bewährt als einzelne Mikronährstoffe. Eine amerikanische Studie hat gezeigt, dass Vitamine aus Obst oder Gemüse – zusammen mit den sekundären Pflanzenstoffen darin – mehr als 200-mal stärker vor freien Radikalen schützen als einzelne Vitamine.

Natürliche Antioxidantien schützen Ihre Zellen, verhindern eine Überaktivität des Immunsystems und schützen zudem die Zellkraftwerke (Mitochondrien), so dass deren Funktion erhalten bleibt. Im Übrigen brauchen unsere Kraftwerke unter anderem auch noch Magnesium, Coenzym Q10 und L-Carnitin, um reibungslos arbeiten zu können.

Natürliche Mikronährstoffe besitzen noch zahlreiche andere positive Effekte bei Fibromyalgie, z. B. in der Stressverarbeitung. Man weiß heute beispielsweise, dass die vermehrte Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol den Stoffwechsel verändert und den Bedarf an Mikronährstoffen deutlich erhöht. Die Einnahme von natürlichen Mikronährstoffen kann nachweislich die Stress-Toleranz verbessern sowie stressbedingte körperliche Schäden verringern.

Es ist außerdem belegt, dass die Einnahme von natürlichen Mikronährstoffen, Spurenelementen und Omega-3-Fettsäuren zu einer Verringerung der Anzahl der Triggerpunkte führt und dass die Schmerzen in der Muskulatur und den Triggerpunkten nachlassen.

In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man heute als Basistherapie bei Fibromyalgie eine physiologisch dosierte, natürliche Mikronährstoffmischung. Diese ist einzelnen Stoffen prinzipiell überlegen, ebenso wie den im Labor hergestellten künstlichen Vitaminmischungen. Der Grund sind neben der besseren Bioverfügbarkeit die starken Synergieeffekte natürlicher Kombinationen, insbesondere durch die Anwesenheit sekundärer Pflanzenstoffe.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

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Veränderungen im Lebensstil

Neben der Ernährung und der Versorgung mit Mikronährstoffen kommt auch dem allgemeinen Lebensstil eine große Bedeutung im Kampf gegen die Fibromyalgie zu.

Entspannung
Besonders wichtig: die Stressbewältigung. Dazu gehören die Entspannungsverfahren des autogenen Trainings und vor allem die progressive Muskelentspannung nach Jacobson11. Gute Alternativen sind auch Feldenkrais, Yoga, Tai Chi oder Chi Gong.

Überlastung vermeiden
Gestalten Sie Ihren Tagesablauf so, dass eine körperliche oder emotionale Überbeanspruchung vermieden oder zumindest vermindert wird. Gönnen Sie sich jeden Tag etwas Zeit, um sich zu entspannen. Das könnte auch bedeuten, dass Sie lernen, „nein“ zu sagen, ohne Schuldgefühle dabei zu haben. Aber verändern Sie nicht völlig Ihre Routine, führen Sie Ihr Leben weiter aktiv. Es ist nicht zielführend, auf die Arbeit zu verzichten oder seine Freizeitbeschäftigungen einzustellen.

Sport & Bewegung
Ganz wichtig ist auch regelmäßige körperliche Bewegung. Bewegung kann zunächst den Schmerz verstärken. Lassen Sie sich in dem Falle nicht entmutigen, denn regelmäßiges Training bessert oft die Symptome auf lange Sicht. Es eignen sich Spazierengehen, Walken, Schwimmen, Radfahren und Aquajogging. Auch in den neuen Leitlinien zur Therapie der Fibromyalgie von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) gehört das regelmäßige, leichte Ausdauertraining zur allgemein empfohlenen Basistherapie.

Setzen Sie sich mindestens 20-30 Minuten körperliches Training viermal wöchentlich zum Ziel. Dehnübungen und eine gute Körperhaltung sind auch von Nutzen. Yoga eignet sich hierfür besonders. Halten Sie ein gleichmäßiges Niveau an Bewegung und Aktivität aufrecht. Wichtig bei Fibromyalgie: Die positiven Effekte des Sports sind mit einer guten Mikronährstoffversorgung deutlich zu erhöhen, da diese Stoffe direkt am Energiestoffwechsel sowie am Muskelaufbau beteiligt sind.

Empfehlungen bei Fibromyalgie

Mikronährstofftherapie

  • Nehmen Sie täglich einen natürliches Mikronährstoffkonzentrat das auch Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe enthält.
  • Tipp: Mikronährstoffpräparate in Saftform kann der Körper deutlich besser und physiologischer verwerten als Pillen oder Pulver.

Bewegung und Entspannung

  • Sorgen Sie für regelmäßigen körperlichen Ausgleich, Spaziergänge, Sport, Gymnastik. Bewegen Sie sich möglichst viel an der frischen Luft.
  • Schlafen Sie genügend, um erfrischt aufzustehen.
  • Wenn Sie sich angespannt fühlen, versuchen Sie sich bewusst zu entspannen. (z. B. mit Muskelentspannung nach Jacobson, Feldenkrais, Yoga, Tai Chi, Chi Gong).

Essen und Trinken

  • Trinken Sie genügend Wasser. Mindestens 2 Liter am Tag
  • Essen Sie auch in längeren Stressperioden regelmäßig. Verwenden Sie vorwiegend basische Lebensmittel (Gemüse, Obst, Kräuter).
  • Essen Sie 2x wöchentlich Fisch. Reduzieren Sie den Anteil von Fleisch und Kohlenhydraten in der täglichen Ernährung.
  • Verwenden Sie mehrmals in der Woche hochwertige, kaltgepresste Pflanzenöle und frische Kräuter.

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