Mikronährstoffe bei Epilepsie

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Mikronährstofftherapie

Es gibt gute Gründe, Mikronährstoffe bei der Behandlung von Epilepsie einzusetzen. Unter Mikronährstoffe versteht man alle Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe. Sie sind essentiell für die optimale Zellfunktion und unterstützen außerdem die Mitochondrien und das Immunsystem.

Man ist sich heute sehr sicher, dass es sich bei der Epilepsie um eine Krankheit mit hohem nitrosativem Stress und Mitochondrien-Dysfunktion handelt. Außerdem ist erforscht, dass oxidativer Stress, also der Überschuss an freien Radikalen im Körper, ein Auslöser für Krampfanfälle ist. Vielen antiepileptischen Medikamenten wurde zudem eine Vermehrung des oxidativen Stresses nachgewiesen. Aus diesem Grund ergibt sich hier ein vielfältiger und ursachenorientierter Ansatzpunkt für eine Mikronährstofftherapie.

Als wichtige Präventionsmaßnahme vor epileptischen Anfällen bieten sich zum Beispiel natürliche Antioxidantien an. Vor allem hochwertige Antioxidantien aus Lebensmitteln mit einem hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen eignen sich hierfür besonders. Sie sind wirksam gegen Krämpfe und können deren Intensität mindern.

Weitere Mikronährstoffe, die die Anfallhäufigkeit reduzieren sind Vitamin E, Vitamin B6, Magnesium, Mangan, Coenzym Q10 und Omega-3-Fettsäuren.

Viele Epileptiker leiden an einem Vitamin-E-Mangel. Dieser Mikronährstoff ist jedoch sehr wirkungsvoll. Bei epileptischen Kindern kann er die Häufigkeit von Anfällen um mehr als die Hälfte herabsetzen. Vitamin B6 regt in Verbindung mit Magnesium die Produktion des Neurotransmitters GABS an. Ist dieser in zu geringen Konzentrationen im Gehirn vorhanden, können epileptische Anfälle verursacht werden. Auch für Mangan und Coenzym Q10 wurde nachgewiesen, dass diese die Anzahl epileptischer Anfälle verringern, sofern sie in ausreichenden Mengen im Organismus vorkommen.

Da Patienten mit Epilepsie jedoch häufig einen Mangel dieser Mikronährstoffe aufweisen, sollte man als Betroffener unbedingt auch auf eine zusätzliche Gabe dieser zurückgreifen.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

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Empfehlungen bei Epilepsie

Mikronährstofftherapie

  • Nehmen Sie täglich einen natürliches Mikronährstoffkonzentrat das auch Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe enthält.
  • Tipp: Mikronährstoffpräparate in Saftform kann der Körper deutlich besser und physiologischer verwerten als Pillen oder Pulver.

Bewegung und Entspannung

  • Duschen Sie, anstatt in die Badewanne zu steigen.
  • Schließen Sie sich nirgends ein. Verwenden Sie zum Beispiel auf Toiletten stattdessen ein „Besetzt“-Schild.
  • Sichern Sie scharfe Kanten und oder spitze Gegenstände in Ihrer Wohnung.

Essen und Trinken

  • Bewahren Sie Ruhe und bringen Sie den Betroffenen in eine stabile Seitenlage.
  • Lockern Sie eventuell die Kleidung des Patienten.
  • Warten Sie bis der Anfall vorüber ist und bieten Sie Ihre Hilfe an.

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