Mikronährstoffe bei Demenz

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Mikronährstofftherapie

Mikronährstoffe sind bei der Demenz-Vorbeugung mindestens genauso wichtig, wie in der Therapie. Sie beeinflussen die Produktion und die Ausschüttung der Nerven-Botenstoffe, regeln die Energieproduktion in den Nervenzellen, schützen empfindliche Zellen und helfen bei der Entgiftung von aggressiven Stoffwechselprodukten.

Die Bildung aggressiver Sauerstoffradikale scheint eine der wichtigsten Komponenten bei der Entstehung der demenziellen Nervenschädigung zu sein1. So zeigen zahlreiche Studien, dass die zusätzliche Einnahme von Mikronährstoffen vor Demenz schützt2. Dabei haben sich natürliche Mikronährstoff-Kombinationen deutlich besser bewährt als einzelne Mikronährstoffe. Eine amerikanische Studie hat gezeigt, dass Vitamine aus Obst oder Gemüse zusammen mit den sekundären Pflanzenstoffen darin mehr als 200-mal stärker antioxidativ schützend wirken, als einzelne Vitamine. Ebenso wirkt beispielsweise der natürliche Farbstoff aus der Tomate (Lycopin) rund 100-mal stärker gegen die Sauerstoffradikale als einzelnes Vitamin E.

Ein weiterer, sehr gut zu beeinflussender Risikofaktor ist das bereits angesprochene Homocystein. Homocystein ist eine aggressive Aminosäure, die ständig in unserem Stoffwechsel entsteht. Wenn genügend Mikronährstoffe vorhanden sind, wird Homocystein sofort weiterverarbeitet und die Werte im Blut bleiben unter 10 µmol/Liter. Liegt aber ein Mangel an Mikronährstoffen vor (v.a. Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin B6), so steigen die Werte im Blut an. Studien zeigen, dass Homocystein-Werte über 14 µmol/Liter das Demenz-Risiko schon verdoppeln. Doch auch wenn es um die Senkung des Homocystein-Spiegels im Blut geht wird eine alte Weisheit wieder bestätigt: Das Ganze funktioniert besser als seine Einzelteile. Dies trifft auch für Mikronährstoffe zu, denn Homocystein lässt sich durch natürliche Mikronährstoffe aus Obst und Gemüsekonzentraten besser senken als nur durch die Einnahme von Vitamin B12, B6 und Folsäure.

Hinweise darauf, dass vor allem ein Mangel an Vitamin B12 das Demenzrisiko erhöhe, haben Forscher kürzlich in einer Studie an 121 älteren Menschen entdeckt. Ein Vitamin-B12-Mangel verstärkt den geistigen Abbau und lässt das Gehirn sogar schrumpfen. Dabei ist bemerkenswert, dass ein Vitamin-B12-Mangel mit zunehmendem Alter immer häufiger vorkommt.
Omega-3-Fettsäuren schützen das Gehirn gleich doppelt. Durch ihre gefäßschützenden Eigenschaften fördern Sie die Durchblutung und schützen gleichzeitig die Nervenzellen.
In der Therapie der Demenz spielt die Wiederherstellung der Energieproduktion in den Nervenzellen eine ganz wichtige Rolle. Hier konnten sowohl für Coenzym Q10 als auch für L-Carnitin positive Effekte bei der Behandlung der Demenz gezeigt werden.

Auch die vermehrte Aufnahme sekundärer Pflanzenstoffe führte zu einer Verlangsamung der Demenz. Dies konnte für Flavonoide gezeigt werden, die u. a. in grünem Tee und Trauben vorkommen. Nach diesen Untersuchungen wirken Flavonoide gegen den oxidativen Stress im Gehirn und gegen Entzündungen. Damit helfen sie, die Anzahl und die Qualität der Nervenverbindungen im Gehirn zu erhalten. Ganz ähnliche Effekte zeigten sich z.B. auch bei der Einnahme von Ingwerextrakten.

In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man heute als Basisunterstützung bei Demenz eine moderat dosierte, natürliche Mikronährstoffmischung. Die aktuellen, oben erwähnten Studien unterstreichen die Ergebnisse der neusten Studien, dass vor allem für natürliche Mikronährstoffmischungen ein positiver Effekt bei der Therapie der Demenz nachgewiesen wurde. Eine natürliche Mikronährstoffmischung erlaubt es, alle oben genannten Vorteile zu vereinen, alle Zellen werden optimal versorgt, Körper und Geist können sich wieder besser regulieren. Komplexe natürliche Mikronährstoff-Mischungen bieten zahlreiche Möglichkeit zum Schutz des Gehirns vor Abbauprozessen und auch zur Vorbeugung der Demenz.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

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Veränderungen im Lebensstil

Oben haben wir gezeigt, wie wichtig die Ernährung und die Versorgung mit natürlichen Mikronährstoffen zur Vorbeugung und Behandlung von Demenz ist. Auch andere Veränderungen im Lebensstil können bei dieser Krankheit eine große Rolle spielen. Ganz wichtig ist dabei regelmäßige körperliche Aktivität an der frischen Luft. Körperliche Aktivität ist wichtig, um das Immunsystem zu stabilisieren, das vegetative Nervensystem auszugleichen und den Stoffwechsel zu aktivieren. Regelmäßiges Training bremst u.a. den geistigen Verfall bei Demenz-Patienten. Es kann sogar die Schrumpfung des Gehirns, die bei diesen Patienten häufig vorkommt, rückgängig machen.

Beim Sport sollten Ausdauersportarten wie Walken, Joggen, Radfahren oder Schwimmen im Vordergrund stehen. Es werden drei- bis viermal in der Woche ca. 30 Minuten Sport empfohlen. Doch selbst 10 km Spazierengehen pro Woche kann das Risiko einer sinkenden Gedächtnisleistung deutlich zu verringern und einer Demenz auch vorbeugen.

Empfehlungen bei Demenz

Mikronährstofftherapie

  • Nehmen Sie täglich einen natürliches Mikronährstoffkonzentrat das auch Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe enthält.
  • Tipp: Mikronährstoffpräparate in Saftform kann der Körper deutlich besser und physiologischer verwerten als Pillen oder Pulver.

Bewegung und Entspannung

  • Sorgen Sie für regelmäßigen körperlichen Ausgleich, Ausdauersport, Gymnastik. Bewegen Sie sich möglichst viel an der frischen Luft.
  • Sorgen Sie für Ihre tägliche Dosis Sonnenlicht, am besten ein- bis zweimal 15 Minuten.
  • Schlafen Sie genügend um Erholung und Regeneration zu fördern.

Essen und Trinken

  • Trinken Sie genügend Wasser. Mindestens zwei Liter am Tag sollten es sein. Kohlensäurefreies Wasser ist wichtig für die Funktion des Immunsystems und des Stoffwechsels und es fördert die Entgiftung.
  • Ernähren Sie sich gesund und abwechslungsreich (regelmäßig Gemüse, Obst, mindestens einmal die Woche Fisch etc.)
  • Reduzieren Sie den Anteil von Kohlenhydraten und tierischen Fetten in der täglichen Ernährung.
  • Kaufen Sie überwiegend Bio-Produkte (mehr gesunde Inhaltsstoffe, weniger schädliche)

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