Mikronährstoffe bei Colitis ulcerosa

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Mikronährstofftherapie

Bei Colitis ulcerosa ist ein Mangel an Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe etc.) sehr häufig. Zum einen wegen der Nahrungsmittelunverträglichkeiten und der damit verbundenen einseitigen Ernährung. Zum anderen wegen der Aufnahmestörung, die durch die Entzündung des Darmes und die Durchfälle bedingt ist. Aber auch die eingesetzten Medikamente führen oft zu Mikronährstoffmängeln.

Eine der häufigsten Komplikationen bei Colitis ulcerosa ist die Anämie. Diese Blutarmut basiert auf einen Eisen- und Vitamin-B- Mangel und führt zu Müdigkeit und geringerer Leistungsfähigkeit bei den Patienten.

Mikronährstoffe spielen auch eine wichtige Rolle beim Schutz vor Krebserkrankungen und beim Erhalt der Knochendichte. Osteoporose ist bei Patienten mit Colitis ulcerosa ebenfalls eine sehr häufige Komplikation. Osteoporose mit der Gefahr von häufigen Knochenbrüchen tritt bei mehr als der Hälfte aller Patienten mit Colitis ulcerosa auf.

Des Weiteren sind die Spurenelemente Zink und Selen zu erwähnen. Erst vor kurzem wurde nachgewiesen, dass schon ein geringfügiger Zinkmangel einen Entzündungsschub auslösen kann. Selen hingegen besitzt eine hohe antioxidative Wirkung und wirkt entzündungshemmend. Es schützt somit den Körper vor freien Radikalen, die eine Entzündung des Darms fördern.

Omega-3-Fettsäuren sind wichtige Gegenspieler zu den heute in der Ernährung dominierenden tierischen Fetten. Während die in den tierischen Fetten überwiegenden gesättigten Fette die Bildung von Entzündungbotenstoffen stimulieren, hemmen Omega-3-Fettsäuren diesen Stoffwechselprozess und helfen so Entzündungen im Körper zu reduzieren.

Sekundäre Pflanzenstoffe haben ebenfalls einen stark entzündungshemmenden Effekt. So konnten erst vor kurzem die positive Wirkung von Curcumin bei Kindern und Erwachsenen mit Colitis ulcerosa festgestellt werden.

Des Weiteren wurde zuletzt auch erkannt, dass mit Mikronährstoffen zahlreiche Komplikationen der Colitis verhindert werden. Besonders gefürchtet ist eine Beteiligung des Herzens. So kann ein Mangel an Carnitin zu einer fortschreitenden Herzschwäche bei Colitis-Patienten führen. Daneben zeigt Carnitin auch noch deutliche Wirkungen gegen die Darmentzündung.
Abschließend möchten wir noch auf Lecithin (ein Eiweißstoff, der u.a. zur Herstellung von Botenstoffen benötigt wird) hinweisen. Lecithin ist aber auch ein wichtiger Bestandteil der Darmschleimhaut. Erste in Deutschland durchgeführte Untersuchungen haben ermutigende Ergebnisse mit der Einnahme von Lecithin bei aktiver Colitis ulcerosa erbracht.
Die oben erwähnten Studien zeigen, dass natürliche Mikronährstoffe die Symptome der Colitis ulcerosa lindern. Nehmen Sie also einen natürlichen Mikronährstoffkomplex.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

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Veränderungen im Lebensstil

Oben haben wir schon gezeigt, wie wichtig Ernährung und Mikronährstoffe bei Colitis ulcerosa sind. Des Weiteren gelten natürlich die üblichen Regeln der gesunden Ernährung. Sie sollten insgesamt etwas weniger Kohlenhydrate essen, also weniger weißes Brot, weniger Nudeln und Reis, dafür etwas mehr Gemüse und Obst. Zu viele dieser getreidehaltigen Sattmacher fördern Entzündungen und stören das Gleichgewicht im Darm.

Doch auch die Lebensweise und -einstellung kann erheblichen Einfluss auf die Symptomatik haben. Schon früh wurden Richtlinien für die eine möglichst gesunde Lebensweise für Patienten mit Colitis ulcerosa aufgestellt. Diese Richtlinien beinhalten auch körperliche Aktivität. Sportsoll den Knochen- und Muskelverlust minimieren und die Gesamtgesundheit verbessern. In diesen Richtlinien wird ein aerobes Ausdauertraining von 20 bis 60 Minuten Dauer an zwei bis fünf Tagen in der Woche empfohlen. Zusätzlich sei an zwei Tagen in der Woche ein moderates Krafttraining sinnvoll.

Empfehlungen bei Colitis ulcerosa

Mikronährstofftherapie

  • Nehmen Sie täglich einen natürliches Mikronährstoffkonzentrat das auch Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe enthält.
  • Tipp: Mikronährstoffpräparate in Saftform kann der Körper deutlich besser und physiologischer verwerten als Pillen oder Pulver.

Lebenswandel

  • Regelmäßiger Sport kann helfen, Stress abzubauen und das Immunsystem zu stabilisieren.
  • Gehen Sie rechtzeitig ins Bett und schlafen Sie genügend um Erholung und Regenration zu fördern.
  • Machen Sie mindestens einmal eine strukturierte Patientenschulung mit, um Tipps und Tricks zum Umgang mit der Krankheit zu erlernen.

Essen und Trinken

  • Trinken Sie genügend Wasser. Mindestens 2 Liter am Tag sollten es sein.
  • Essen Sie gesund, leicht und abwechslungsreich.
  • Meiden Sie künstliche Zusätze in Speisen und Getränken.
  • Verwenden Sie oft pflanzliche Öle in der Küche (z.B. Lein-, Walnuss- und Rapsöl)

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