Mikronährstoffe bei Burnout

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Wie Sie in unserem Artikel Burnout – Ursachen, Symptome und Therapie bereits lesen konnten, spielen Mikronährstoffe eine wichtige Rolle bei Burnout. In diesem Artikel wollen wir uns tiefer mit diesem Thema beschäftigen und Ihnen hilfreiche Tipps zur Selbsthilfe geben.

Mikronährstofftherapie

Die Behandlung eines Burnout-Syndroms ist am erfolgreichsten, wenn die verschiedenen Aspekte der Krankheit gemeinsam behandelt werden. Die Basis der Therapie muss allerdings sein, die Energieherstellung des Körpers wieder in Gang zu bringen. Hier steht die Behandlung der Zellkraftwerke (Mitochondrien) im Vordergrund.

Mit jedem Tag steigen die Erkenntnisse zur Bedeutung von sekundären Pflanzenstoffen. Diese nur in der Natur und in natürlichen Mikronährstoffkomplexen vorkommenden Substanzen sind beispielsweise auch für den Schutz der Mitochondrien zuständig und können zudem die Neubildung der Zellkraftwerke anregen. In einer amerikanischen Studie wurde untersucht, welchen Einfluss die zusätzliche Gabe von Quercetin (kommt in Äpfeln, Zwiebeln oder Tomaten vor) auf die Neubildung von Mitochondrien bei jungen, untrainierten Männern hatte. Im Vergleich zur Placebo-Gruppe konnte schon nach zwei Wochen ein Anstieg der Mitochondrienzahl festgestellt werden.

Zusätzliche Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10, sekundäre Pflanzenstoffe etc.) sind hier sowohl vorbeugend, als auch in der Burnout-Therapie dringend anzuraten. Natürliche und komplexe Mikronährstoffkombinationen haben sich dabei deutlich besser bewährt als einzelne Mikronährstoffe.

Eine Studie hat gezeigt, dass Vitamine aus Obst oder Gemüse zusammen mit den darin natürlich vorkommenden sekundären Pflanzenstoffen mehr als 200-mal stärker wirken als einzelne Vitamine1. Mikronährstoffe haben zahlreiche positive Effekte bei Burnout. Man weiß heute beispielsweise, dass durch die vermehrte Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol der Stoffwechsel verändert wird und der Bedarf an Mikronährstoffen deutlich erhöht ist. Die Einnahme von natürlichen Mikronährstoffen kann nachweislich die Stress-Toleranz verbessern und die Schäden, die psychische Erschöpfung im Körper anrichtet verringern.

Mikronährstoffkombinationen sind vor allem dann bei Burnout empfehlenswert, wenn auch Coenzym Q10 und L-Carnitin enthalten sind, die in Untersuchungen von Burnout besonders überzeugen konnten. Weitere wichtige Helfer für die Energiegewinnung in den Zellen sind Magnesium und B-Vitamine.

In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man deshalb heute als Basistherapie bei Burnout eine moderat dosierte, natürliche Mikronährstoffmischung. Diese erlaubt es, alle oben genannten Vorteile zu vereinen, da es bei den Kombinationen der Natur zu sehr starken Synergieeffekten kommt.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

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Veränderungen im Lebensstil

Neben der Ernährung und der Versorgung mit Mikronährstoffen hat auch der allgemeine Lebensstil eine Bedeutung im Kampf gegen das Burnout-Syndrom. Wichtig ist dabei regelmäßige körperliche Aktivität. Sie kann von depressiven Gedanken ablenken, Fitness und das Erlernen neuer Sportarten können das Selbstbewusstsein verbessern. Sport kann neue soziale Kontakte schaffen und hilft Stresshormone abzubauen.

Sehr wichtig bei Burnout: Diese positiven Effekte des Sports erreichen Sie nur bei ausreichender Mikronährstoffzufuhr, da mehr Bewegung auch einen höheren Mikronährstoffbedarf nach sich zieht. Bei einer aktuellen Umfrage unter amerikanischen Ärzten, zu den Strategien, die sie zur Vermeidung eines Burnouts anwenden, war Sport einer der meistgenannten Punkte. Dabei sollten Ausdauersportarten wie Walken, Joggen, Radfahren oder Schwimmen im Vordergrund stehen.

Auch Strategien zur Stressbewältigung sind wichtig. Dazu gehören die Entspannungsverfahren des Autogenen Trainings und vor allem die progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Je nach Geschmack können auch Yoga, Feldenkrais, Tai Chi oder Chi Gong Alternativen darstellen.

Zwei weitere wichtige Punkte zur Vermeidung von Burnout sind Selbstmanagement und das Setzen von realistischen Zielen. Selbstmanagement-Fertigkeiten sind z. B. Selbstbeobachtung, Zielklärung und Zielsetzung, Selbstbestärkung sowie Selbstkontrolle. Selbstmanagement-Strategien können in einer Psychotherapie oder eigenständig durch Selbsthilfe- Ratgeber erlernt werden. Eine Studie konnte belegen, dass sich allein aufgrund einer klaren Zielsetzung die Anfälligkeit für depressive Stimmungen signifikant vermindert.

Empfehlungen bei Burnout

Mikronährstofftherapie

  • Nehmen Sie täglich einen natürliches Mikronährstoffkonzentrat das auch Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe enthält.
  • Tipp: Mikronährstoffpräparate in Saftform kann der Körper deutlich besser und physiologischer verwerten als Pillen oder Pulver.

Bewegung und Entspannung

  • Sorgen Sie für regelmäßigen körperlichen Ausgleich, Spaziergänge, Ausdauersport, Gymnastik. Gehen Sie jeden Tag vor die Tür und bewegen Sie sich möglichst viel an der frischen Luft.
  • Schlafen Sie genügend um erfrischt aufzustehen.
  • Wenn Sie sich angespannt fühlen, versuchen Sie sich bewusst zu entspannen. (z. B. mit einem erlernten Entspannungsverfahren wie Muskelentspannung nach Jacobson, Yoga, Feldenkrais, Tai Chi oder Chi Gong).

Essen und Trinken

  • Trinken Sie genügend Wasser, Wasser ist wichtig für die Energieherstellung und die Entsäuerung. Mindestens 2 Liter am Tag sollten es sein.
  • Ernähren Sie sich gesund (regelmäßig Gemüse, Obst, Fisch etc.) und abwechslungsreich.
  • Reduzieren Sie den Anteil von Kohlenhydraten in der täglichen Ernährung.
  • Verwenden Sie möglichst hochwertige kalt gepresste Pflanzenöle und nutzen Sie frische Kräuter.
  • Trinken Sie nur wenig Alkohol – am besten gar keinen.

Weitere Informationen finden Sie online unter:

Alltagshelfer bei Burnout: Unsere Empfehlungen

Burnout – Ursachen, Symptome und ganzheitliche Therapie

Weitergehende Informationen und Bücher zum Thema

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