Basensalze im Test: Der große Vergleich 2021

Wir haben unabhängig und neutral getestet – und eine Übersicht der besten Basensalze für Sie erstellt

Möchten Sie ohne großen Aufwand und auf entspannende Art und Weise eine Verbesserung Ihres allgemeinen Gesundheitszustandes bewirken? Dann könnte ein regelmäßiges Bad mit hochwertigen Basensalzen die Lösung sein. Doch auf welche Kriterien sollten Sie vor dem Kauf achten und welches Basensalz erfüllt diese Ansprüche? Wir haben verschiedene Basensalze getestet und unabhängig auf wichtige Kriterien geprüft, um diese Fragen zu beantworten. Hier kommen Sie direkt zum Testergebnis. 

Was bedeutet der Begriff „Säure-Basen-Haushalt“?

Unter dem Begriff des Säure-Basen-Haushaltes werden im weitesten Sinne die physiologischen Regelmechanismen verstanden – genauer gesagt die Aufrechterhaltung der Protonenkonzentration und damit des pH-Wertes in unserem Körper. Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist Grundvoraussetzung, damit der pH-Wert unseres Blutes im Idealbereich zwischen 7,34 – 7,45 liegt. Unser Organismus ist stets damit beschäftigt, unseren Säure-Basen-Haushalt zu regulieren. Nicht nur unser Blut, sondern auch eine Vielzahl von Organen sind auf ganz bestimmte pH-Werte angewiesen, um voll funktionstüchtig und gesund zu sein. Beispielsweise benötigt unser Darm – der Sitz des Immunsystems – einen basischen pH-Wert von rund 8,0. 

Unser Körper besitzt ein ausgeklügeltes Puffersystem und kann damit den notwendigen pH-Wert größtenteils selbst aufrechterhalten. Allerdings ist dieses System nicht unerschöpflich. Durch eine unausgeglichene Ernährung mit Weißmehl, Zucker und Alkohol oder unzureichender Bewegung kann es zu einer chronischen Übersäuerung kommen. Unser Körper hat damit nicht genug basisch wirkende Stoffe, um Säuren zu neutralisieren. Es wird diskutiert, ob eine Übersäuerung Auslöser für eine Vielzahl von Zivilisationskrankheiten ist – wie beispielsweise Migräne, Rheuma oder Osteoporose. 

Wie wirkt ein Basensalz?

Ein Basensalz ist ein Badezusatz, der aus verschiedenen basischen Salzen besteht. Durch die Zugabe zum Badewasser wird der pH-Wert auf über 8 erhöht. Dadurch entsteht ein osmotischer Druck, genauer gesagt ein Konzentrationsausgleich zwischen den Körperflüssigkeiten und dem Badewasser. Dieses System beruht also darauf, dass Säuren oder umgangssprachlich Schlacken im Körper freigesetzt und durch die Haut ausgeschieden werden. Das passiert so lange, bis sich ein Gleichgewicht zwischen dem Körper und dem Badewasser eingestellt hat. Dann herrscht ein sogenannter isotonischer Zustand. Daher sollte das Badewasser auch unbedingt mindestens einen pH-Wert von 8 aufweisen, damit die Entschlackung effektiv ist. Ein Basenbad bringt neben der Entsäuerung einige weitere gesundheitliche Vorteil mit sich. Die Haut wird spürbar glatter und straffer, weist weniger Cellulite auf und Muskeln können sich tiefenentspannen. 

Das Testergebnis

Wir haben mehrere Basensalze einer Kontrolle unterzogen, auf verschiedene Kriterien untersucht und in einer Tabelle zusammengefasst.

Vergleich Mikronährstoffkonzentrate
 Aktualisiert: vor einer Woche
Jentschura: Meine Base
LaVita
Schneider’s: Basenkonzept Pflege-Basenbad
Schneider’s: Basenkonzept Pflege-Basenbad
LaSolium: Basenbad-Badesalz
LaSolium: Basenbad-Badesalz
Aloha Sana: Mineralstoffbad
Vitamin Booster Plus
Bioleo Jungbrunnen: Basisches Badepulver
Vital Ultra
LaVita Multi-Vitamin
Ernergetikum
Dr. Wolz Vitamin Booster
Plus
Vital Ultra
2,47€ 1,78€ 3,06€ 2,92€ 1,79€
pH-Wert 8,5 8,5 9 – 9,5 8,6 8,5
Hautverträg-lichkeit sehr gut gut sehr gut sehr gut gut
Zusatzstoffe (Duftstoffe, Parabene, Mineralöle) keine keine keine keine keine
Natürliche Salze Meersalz, Sodium Bicarbonate, Sodium Carbonate Sodium Bicarbonate, Sodium Carbonate Sodium Bicarbonate, Sodium Carbonate Sodium Bicarbonate Meersalz, Sodium Carbonate, Sodium Carbonate
Edelsteine Bergkristall, Saphir, Achat, Carneol, Citrin, Chrysopras, Chalcedon, Onyx keine keine Jaspis, Bergkristall, Rosenquarz Carneol, Citrin, Sodalit und Saphir Sodalite, Epidote, grüner Jaspis, roter Jaspis, Aurichalcit, gelber Quarz, Charoit, Calcite, Saphir
Vorteile
+ zertifizierte Naturkosmetik
+ zweifach ausgezeichnet vom Magazin ‚natürlich‘
+ sehr ergiebig
+ unabhängig getestet von dermatest
+ zertifizierte Naturkosmetik
+ enthält zusätzlich Magnesium
+ hergestellt in Deutschland
+ enthält zusätzlich weiße Mineralerde
+ dermatologisch getestet
+ hergestellt in Deutschland
+ getestet nach der kinesiologischen Methode
+ mit jedem verkauften Aloha Sana Produkt wird ein Baum gepflanzt
+ biozertifiziert
+ DGBL-basisch-zertifiziert
+ zusätzliche Mineralien
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*Preise können variieren
**empfohlene Tagesdosis des Anbieters

Fazit

Das Mineralstoffbad von Aloha Sana, sowie das basische Badepulver von Bioleo Jungbrunnen verwenden sowohl natürliche Salze als auch eine Vielzahl an fein gemahlenen Mineral- und Edelsteinen. Die Produkte von LaSolium und Schneider’s Naturkosmetik verzichten auf den Gebrauch von Edelsteinen, weisen allerdings einen relativ hohen pH-Wert auf, sind mit zusätzlich gesundheitsfördernden Mineralstoffen versehen und weisen eine gute Hautverträglichkeit auf. Unser Testsieger ist ‚Meine Base‘ von Jentschura‘. Dieses Produkt bietet eine Vielzahl an Vorteilen. Einerseits weist es einen soliden pH-Wert auf und ist zudem sehr gut hautverträglich, was unabhängig dermatologisch getestet wurde. Zudem verwendet es natürliche Salze und viele verschiedene Mineral- und Edelsteine, wodurch die Haut mit reichlich wichtigen Mineralien gepflegt wird. ‚Schneider’s Basenkonzept Pflege-Basenbad‘ ist hingegen unser Preis-Leistungs-Sieger. 

So haben wir getestet – die Kriterien

1. pH-Wert

Bei einem Basensalz ist es wichtig, welchen pH-Wert es aufweist. Der Idealwert liegt hier zwischen 8 bis 9,5 pH. Von diesem Wert hängt ab, wie stark der Effekt der Osmose und damit der Entsäuerung ist. Ein Basensalz mit einem niedrigeren pH-Wert hat eine entsprechend niedrigere Wirkung. Grundsätzlich gilt, je kalkreicher das Badewasser ist, umso weniger Basensalz wird benötigt. Informieren sie sich gegebenenfalls bei Ihrem lokalen Wasserwerk über die Wasserhärte in Ihrer Region. So können Sie das Verhältnis des Basensalzes zum Badewasser optimal abstimmen. 

2. Hautverträglichkeit

Das größte Organ des menschlichen Körpers ist die Haut. Sie fungiert sowohl als Schutzschicht, als auch als erste Kontaktstelle gegenüber Umwelteinflüssen. Aufgrund dessen sollte das Basensalz besonders schonend und gut verträglich sein, um Austrocknungen oder allergische Reaktionen vorzubeugen und die Haut zu schützen. Einige Basenbäder enthalten Duftstoffe, die einen wohltuenden Geruch für mehr Entspannung mit sich bringen. Allerdings können Duftstoffe Schleimhäute reizen und in einigen Fällen Allergien auslösen. Sie sollten keinesfalls in die Augen gelangen. Wer aber nicht darauf verzichten möchte, sollte auf ätherische Öle zurückgreifen. Grundsätzlich gilt, je weniger Zusatzstoffe im Badesalz enthalten sind – also je weniger Duftstoffe, Parabene oder Mineralöle – umso hautverträglicher ist das Produkt. 

3. Natürliche Salze

Eine Substanz als Inhaltsstoff von Basensalze ist unverzichtbar: das Salz. Häufig wird dafür Natrium eingesetzt, welches vollkommen unbedenklich ist. Es bindet das Wasser und unterstützt so die Entsäuerung. Wer aber zusätzliche Benefits haben möchte, sollte auf natürliche Salze setzen. Diese haben eine hohe biologisch-energetische Wirkung. Sie enthalten zudem viele wichtige Mineralstoffe wie z.B. Kalzium, Magnesium, Kuper und Eisen. Wer die Zutatenliste vor dem Kauf überprüfen möchte, sollte auf folgende natürliche Salze achten:

  • Sodium Carbonate / Bicarbonate
  • Soda
  • Meersalz
  • Kristallsalz
  • Maris Sal 

Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass der Anteil der Salze nicht zu hoch ist, da dies wiederrum eine austrocknende Wirkung auf die Haut haben könnte. 

4. Edelsteine

Einige Basensalze enthalten zusätzlich feingemahlene Mineral- und Edelsteine. Diese können aus Sicht der Alternativmedizin heilende Effekte haben. Es wird diskutiert, ob diese die Schwingungsresonanz bei der Entschlackung erhöhen. Unumstritten ist, dass Edelsteine – ähnlich wie Salze – einige wichtige Mineralien wie Eisen, Kupfer oder Schwefel enthalten. Diese versorgen die Haut mit Nährstoffen und regen die natürliche Regeneration an. Für ein Basenbad eignen sich folgende Mineral- und Edelsteine:

  • Amethyst
  • Saphir
  • Citrin
  • Bergkristall
  • Calcedon
  • Jaspis
  • Rhodochrostit
  • Lapislazuli

Falls Sie selbst in Besitz von ganzen Edelsteinen sind, können Sie diese alternativ auch mit ins Bad geben. So können Sie ganz nach Bedarf die passenden Steine wählen. 

Über uns

Der Gesundheitskompass ist ein Team unabhängiger Experten aus den Bereichen Allgemeinmedizin, Naturheilkunde und Ernährungswissenschaft. Als Team prüfen wir die von uns gewählten Produkte hinsichtlich ihrer Kriterien – neutral und unabhängig – um Verbrauchern vertrauenswürdige Informationen zur Verfügung zu stellen. 

Häufige Fragen

1. Auf was sollte ich bei einem Bad mit Basensalzen achten?

  • Richtige Dosierung

Die richtige Dosierung ist essenziell für eine effektive Entsäuerung des Körpers. Das Badewasser sollte mindestens einen pH-Wert von 8 erreichen. Um sicherzugehen, dass ihr Basenbad dieses Kriterium erfüllt, können Sie dieses mit Hilfe von einfachen pH-Teststreifen überprüfen. Falls es einen niedrigeren Wert als 8 pH aufweist, sollten Sie noch etwas Basensalz nachschütten. 

  • Richtige Dauer

Ein Basenbad sollte mindestens 45 Minuten dauern, bestenfalls sollten Sie sich zwischen 1-2 Stunden in der Badewanne aufhalten. So erzielen sie die maximale Wirkung der Entsäuerung. Sollten Sie allerdings zum ersten Mal ein solches Bad nehmen, lassen Sie es lieber langsam angehen. Ein Vollbad kann häufig belastend für den Kreislauf sein. Die Dauer kann mit jedem Basenbad Schritt für Schritt erhöht werden, um sich daran zu gewöhnen. 

  • Richtige Temperatur

Sie sollten nicht zu heiß baden. Das Wasser sollte ungefähr der eigenen Körpertemperatur entsprechen. Eine Temperatur zwischen 35 – 38°C ist völlig ausreichend und belastet den Kreislauf nicht unnötig. 

  • Wasserausgleich

Während des Vollbades kann es zu einem Flüssigkeitsverlust kommen. Um diesem entgegenzuwirken, sollten Sie sich immer etwas zu trinken bereitstellen. Hier eignet sich am Besten stilles Wasser oder basischer Tee. 

2. Für wen ist ein Bad mit Basensalzen geeignet?

Grundsätzlich ist ein Basenbad für jedermann geeignet. Allerdings sollte bei Kindern besonders darauf geachtet werden, dass der Flüssigkeitsverlust während des Vollbades vollständig durch regelmäßiges Trinken ausgeglichen wird. Zudem sollte hier die Aufenthaltsdauer im Wasser deutlich verkürzt werden. Achtung: Schwangere oder stark Immungeschwächte sollten von einem Basenbad absehen. 

3. Ein Basenbad ohne Badewanne – geht das?

Ja! Sollten Sie keine Badewanne zur Verfügung haben, eignen sich alternativ auch Fuß- oder Handbäder, Peelings, Dampfbäder, Inhalationen oder auch Massagen. 

4. Welches Basensalz ist Testsieger 2021?

Der Testsieger 2021 ist von Jentschura ‚Meine Base‘. Dieses Basensalz hat bei unserem Test alle Kriterien erfüllt.

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