Mikronährstoffe bei Arthrose

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Mikronährstofftherapie

Die Einnahme zusätzlicher Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe etc.) ist schon aufgrund des erhöhten oxidativen Stresses bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Arthrose dringend anzuraten.

Die vermehrte Bildung von freien Radikalen (oxidativer Stress) und ein ungenügender Antioxidantien-Status sind wichtige krankheitsrelevante Faktoren in Bezug auf Entstehung und Verschlechterung einer Arthrose. Demnach führt die vermehrte Bildung von freien Radikalen bei gleichzeitigem Mangel an natürlichen Antioxidantien zu einer verringerten Aktivität der Knorpelzellen (Chondrozyten), als auch zu einer vermehrten Entzündung und zu einem Verlust an stabilisierendem Bindegewebe im Knorpel.

Bei einem Blick auf den Stoffwechsel von Knorpelzellen zeigt sich eindeutig, dass wir zahlreiche Mikronährstoffe benötigen, um gesundes und stabiles Knorpelgewebe bilden zu können. Das beginnt mit Vitamin C, das beispielsweise für die Bildung und den Erhalt der Elastizität des Knorpels notwendig ist. Daneben sind auch noch die Spurenelemente Eisen, Zink und Kupfer an der Neubildung von Knorpelgewebe beteiligt.

Omega-3-Fettsäuren spielen ebenfalls in der Vorbeugung und der Therapie der Arthrose eine ganz wichtige Rolle. In zahlreichen Studien wurde gezeigt, dass eine zusätzliche Einnahme von Omega-3-Fettsäuren das gesamte Entzündungsgeschehen positiv beeinflusst. So konnte eine kürzlich veröffentlichte Studie mit mehr als 500 Teilnehmern zeigen, dass gute Omega-3-Spiegel im Blut das Knorpelgewebe im Knie länger gesund halten.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Omega-3-Fettsäuren vom Verdauungssystem besser aufgenommen werden, wenn sie in einer flüssigen Emulsion (z.B. in einem Saft) und nicht in Kapseln eingenommen werden.

In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man heute als Basistherapie bei Arthrose eine moderat dosierte, natürliche Mikronährstoffmischung mit Vitaminen, Spurenelementen und auch Omega-3-Fettsäuren. Diese erlaubt es, alle oben genannten Vorteile zu vereinen, alle Zellen werden optimal versorgt und der Körper kann wieder besser regulieren.

Gleichzeitig erhält man dadurch eine deutliche Verstärkung der Wirkung, da es nur bei den Kombinationen der Natur zu sehr starken Synergieeffekten kommt. Deshalb haben sich natürliche Mikronährstoffkombinationen deutlich besser bewährt als die Einnahme einzelner Mikronährstoffe. So hat eine amerikanische Studie gezeigt, dass Vitamine aus Obst oder Gemüse zusammen mit den sekundären Pflanzenstoffen darin mehr als 200-mal stärker schützen als einzelne Vitamine.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

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Veränderungen im Lebensstil

Neben der Ernährung und der Versorgung mit Mikronährstoffen kommt auch dem allgemeinen Lebensstil eine große Bedeutung im Kampf gegen Arthrose zu. Sport bzw. Bewegungstherapie ist hier sowohl in der Prävention als auch in der Therapie und Rehabilitation der Arthrose von Bedeutung. Zum einen verbessert Bewegung die Funktion der Knorpelzellen, die vor allem durch regelmäßigen Druck und darauffolgende Entlastung ernährt werden. Ebenso wird dadurch auch die innere Struktur des Knorpels verbessert.

Bewegungsmangel dagegen fördert die Abnahme der Muskelfaser und Muskelschwäche, die wiederum die Funktion des betroffenen Gelenks negativ beeinflusst. Es eignen sich Ausdauersportarten wie Walken, Schwimmen, Radfahren und Aquajogging. Um diese guten Effekte zu erreichen benötigen Sie allerdings eine ausreichende Vitalstoffzufuhr, da mehr Bewegung auch einen höheren Vitalstoffbedarf nach sich zieht.

Empfehlungen bei Arthrose

Mikronährstofftherapie

  • Nehmen Sie täglich einen natürliches Mikronährstoffkonzentrat das auch Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe enthält.
  • Tipp: Mikronährstoffpräparate in Saftform kann der Körper deutlich besser und physiologischer verwerten als Pillen oder Pulver.

Bewegung und Entspannung

  • Sorgen Sie für regelmäßigen körperlichen Ausgleich, Spaziergänge, Sport, Gymnastik.
  • Wenn Sie sich angespannt fühlen, versuchen Sie sich bewusst zu entspannen. (z.B. mit einem erlernten Entspannungsverfahren)

Essen und Trinken

  • Trinken Sie genügend Wasser, mindestens 2 Liter am Tag, denn der Knorpel bezieht einen Großteil seiner Elastizität aus dem Wasser. Außerdem wirkt (kohlensäurefreies) Wasser auch entsäuernd.
  • Ernähren Sie sich abwechslungsreich und gesund (regelmäßig Gemüse, Obst, oft Fisch etc.). Reduzieren Sie den Anteil von Fleisch und Kohlenhydraten in der täglichen Ernährung.

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