Mikronährstoffe bei Anämie

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Mikronährstofftherapie

In einer der größten zum Thema Anämie durchgeführten Studien, wurde der Einfluss der Ernährung auf die Entwicklung dieser Krankheit untersucht (Women’s Health Study). Erstaunlicherweise hat sich dabei herausgestellt, dass bei der Entstehung einer Anämie nicht nur Eisen eine große Rolle spielt, sondern mehrere Nährstoffe daran beteiligt sind, welche im Folgenden erläutert werden.

Zum Thema „Eisen“ sollte man allerdings zwei wichtige Dinge wissen: Vitamin C verbessert im Körper die Aufnahmefähigkeit für Eisen und beschleunigt die Bildung von Erythrozyten. Achten Sie also darauf, Eisen immer in Kombination mit Vitamin C einzunehmen, da nur so eine optimale Aufnahme des Mikronährstoffs Eisen gewährleistet ist. Das zweite, was man wissen sollte ist, dass ein Eisenmangel auch schon Symptome hervorrufen kann, obwohl noch keine Anämie nachweisbar ist.

Anämien treten vermehrt auf, wenn mit der Nahrung zu wenig Kalorien und zu wenig hochwertige Eiweiße zugeführt werden oder bei weitgehendem Verzicht auf Fleisch. Das nur in tierischen Nahrungsmitteln vorkommende Vitamin B12 ist wichtig, da es für die Blutbildung ebenso wichtig ist, wie Eisen.

Direkt an der Blutbildung im Knochenmark beteiligt ist die Folsäure (Vitamin B9). Dieser temperaturempfindliche Mikronährstoff wird jedoch rasch beim Dämpfen von Gemüse zerstört. Deshalb ist es wichtig, Folsäure vor allem auch über frische Lebensmittel oder natürliche Nahrungsergänzungsmittel zu konsumieren.

Ein Mangel an Vitamin-B6 wiederum beeinträchtigt die normale Bildung der Erythrozyten und kann dadurch eine Anämie verursachen. Wie bereits erwähnt sind rote Blutkörperchen enorm wichtig, um den Sauerstoff über das Blut zu den verschieden Orangen und Geweben zu transportieren. Erwähnenswert ist hierbei, dass sich die B-Vitamine gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken und somit eine Einnahme eines B-Komplexes sinnvoll ist.

Auch Kupfer ist ein wichtiger Baustein, um eine Blutarmut zu vermeiden. Kupfer ist essentiell für die Herstellung des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin und somit bedeutend für den Sauerstofftransport,für Konzentration und Leistungsfähigkeit.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

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Empfehlungen bei Anämie

Mikronährstofftherapie

  • Nehmen Sie täglich einen natürliches Mikronährstoffkonzentrat das auch Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe enthält.
  • Ideal ist es natürlichen, wenn zusätzlich alle B-Vitamine und auch Spurenelemente wie Zink und Kupfer enthalten sind.
  • Tipp: Mikronährstoffpräparate in Saftform kann der Körper deutlich besser und physiologischer verwerten als Pillen oder Pulver.

Essen und Trinken

  • Stellen Sie Ihre Essgewohnheiten so um, dass Sie durch die Nahrung genügend Eisen aufnehmen. Fleisch, Fisch, Geflügel und Nüsse enthält viel Eisen. Einmal in der Woche hochwertiges Fleisch und zweimal in der Woche Fisch wären sinnvoll.
  • Das im Fleisch vorkommende Eisen ist besser aufzunehmen, als das in pflanzlichen Lebensmitteln. Trotzdem gibt es auch zahlreiche sinnvolle pflanzliche Lebensmittel. Hier sind vor allem Kräuter und Gewürze zu nennen. Petersilie beispielsweise enthält reichlich Eisen und Vitamin C. Durch das Vitamin C kann der Körper das pflanzliche Eisen besser aufnehmen.
  • Milch, Kaffee und schwarzer Tee behindern die Eisenaufnahme. Deshalb davon nur wenig trinken. Trinken Sie besser einfach stilles Wasser.
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